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28. Januar 2003 Die Stadtwerke Osnabrück AG und die Teltix GmbH melden:

Handy-Display als Fahrschein im Stadtbus

Das Land Niedersachsen unterstützt bundesweit einzigartigen Modellversuch von Teltix und Stadtwerken Osnabrück

Osnabrück, den 28.01.2003. "TELTIX - Ihr mobiler Fahrschein" unter diesem Motto bieten die Stadtwerke Osnabrück gemeinsam mit dem Unternehmen Teltix GmbH im Modellversuch einen bundesweit neuartigen Service: Die Busfahrkarte als SMS auf jedes beliebige Handy. Der Test soll zeigen, ob dieser neue Vertriebsweg den herkömmlichen Verkauf in Fahrzeugen und Kundenzentren sowie am Automaten sinnvoll ergänzen kann. "Wir sehen große Chancen in diesem Projekt. Im Stadtverkehr bekommen die Fahrgäste einen innovativen Vertriebsweg und sparen sich die oft lästige Kleingeldsuche. Im ländlichen Raum bieten wir den Menschen einen bequemen Weg zum Fahrschein - unabhängig von fester und teurer Verkaufsinfrastruktur", so die Vision von Verkehrsministerin Dr. Susanne Knorre bei der Vorstellung des Modellversuchs in Osnabrück.

"Der Fahrscheinkauf wird mit uns so einfach und bequem wie telefonieren", verspricht Teltix-Geschäftsführer Jochen Baumeister. Ein Anruf per Handy genügt, schon hat man freie Fahrt innerhalb des Stadtbus-Netzes Osnabrück. Teltix ist ein junges Hamburger Unternehmen mit Niederlassung in Osnabrück, das innovative Systeme für den Fahrscheinverkauf per Mobiltelefon (Mobile Ticketing) entwickelt. Der Modellversuch wird vom Land Niedersachsen mit 150.000 Euro unterstützt.

Die Stadtwerke nutzen als Partner in dem Modellversuch die Chance Ihren Kunden einen außergewöhnlichen Service zu bieten. "Dazu ist unser Netz mit seiner einfachen Tarifstruktur sehr gut geeignet. Über die Verkehrsgemeinschaft und die NordWestBahn können wir zudem die Ausweitung des Systems hervorragend testen", erläutert Stadtwerke Vorstand Dr. Stephan Rolfes. Er freue sich sehr, dass die Vermarktung des Modellversuchs durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mitfinanziert werde.

Das Prinzip von Teltix ist einfach: Die Kunden wählen per Handy die Bestellnummer, die an jeder Haltestelle zu finden ist. Das Ticket erscheint wenig später als SMS im Handy-Display. Abgerechnet wird der gewohnte Fahrscheinpreis per Lastschriftverfahren oder über eine Guthabenkarte. Der Service selbst ist kostenlos.

"Und Teltix denkt mit", so Baumeister. Denn jeder Fahrschein ist zunächst ein Einzelticket. Summieren sich die Fahrten auf eine Tages-, 4-Fahrten- oder sogar Wochenkarte, berechnet Teltix automatisch den günstigsten Tarif.

Beim Einsteigen in den Bus zeigen die Kunden einfach ihre "Fahrschein-SMS" auf dem Handy-Display. Die SMS ist durch mehrere Sicherheitsmerkmale vor Missbrauch geschützt. Die Busfahrer können das Ticket anhand der Uhrzeit und eines Codewortes prüfen. "Natürlich betreten alle Kollegen hier Neuland, aber es ist auch spannend, ein innovatives Projekt zu unterstützen", so Stadtwerke-Fahrer Olaf Sidortschuk, der bei der Vorbereitug des Modellversuchs viele Praxistipps beisteuern konnte.

Zur Kontrolle erhalten die TELTIX-Nutzer monatlich eine detaillierte Auflistung aller Fahrten und ihren aktuellen Kontostand. Bis zu den Sommerferien wollen die Partner das neue "TELTIX" testen und dann über die Fortführung und Ausweitung entscheiden.

Weitere Informationen gibt es in der Mobilitätszentrale OSCAR & Co. am Neumarkt oder unter 0541 / 344-724.
19. Januar 2003 Das WEM Westfälische Eisenbahnmuseum Münster meldet seine Veranstaltungen 2003:

08. Juni 2003 (11:00 h - 18:00 h) 2. Münsteraner Eisenbahntag (Pendelfahrten nach Gremmendorf)

10. August 2003 (Abfahrt 14:00 h) Hamsterzugfahrt zum Bauernmarkt nach Enniger (Sonderfahrt)

28. September 2003 (11:00 h - 18:00 h) Spur 1 Tag im WEM (Die Königklasse unter den Modellbahnen)

07. Dezember 2003 (Abfahrt 14:00 h) Nikolausfahrt (Nicht nur für Kleine)
04. Dezember 2002 Der ZRL Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe meldet:

Neue Qualitäten für den SPNV im Sauerland und bei der Westmünsterlandbahn ab Dezember 2004

Nachdem alle Zweckverbandsversammlungen im VRR, im Münsterland und im Raum Ruhr-Lippe am 02.12. und 04.12.02 über die Vergabe von SPNV-Leistungen im Sauerland-Netz, der Westmünsterlandbahn und der Haardtachse ihre Beschlüsse getroffen haben, sind die Vergabeentscheidungen im Sauerland-Netz für die DB Regionalbahn Westfalen GmbH und bei der Westmünsterlandbahn für die Prignitzer Eisenbahn GmbH gefallen. Nach einem Wettbewerbsverfahren mit den Zweckverbänden VRR (Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr), ZVM (Zweckverband SPNV Münsterland) haben die Bieter den Zuschlag erhalten, die qualitativ und wirtschaftlich das günstigste Angebot unterbreitet haben. Beide Unternehmen werden mit neuen attraktiven Fahrzeugen zum Fahrplanwechsel Dezember 2004 ihren Betrieb aufnehmen.

Westmünsterlandbahn

Im Raum Ruhr-Lippe ist die Prignitzer Eisenbahn GmbH aus Brandenburg ein neues Verkehrsunternehmen, das bereits einige Ausschreibungen im Ruhrgebiet, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gewonnen hat. In Kürze wird dieses Unternehmen im Oberhausener Netz den Betrieb der RB 36 und RB 44 aufnehmen. Es konnte sich gegen 3 weitere Bewerber durchsetzen.
Die Westmünsterlandbahn wird mit einem Gesamtvolumen von 1,148 Mio. Zugkm für 7 Jahre bis zum Jahr 2011 vergeben. Eingesetzt werden sollen 10 fabrikneue Dieselfahrzeuge. Auch der Pendelbetrieb Dortmund - Lünen wird dann auf Dieseltriebwagen umgestellt. Die Fahrzeuge erhalten eine Videoüberwachung, um die Sicherheit zu erhöhen. Außerdem wird es spezielle Serviceangebote (Zeitungsservice, Taxiruf, Regenschirmverkauf, z. Teil auch ein Catering-Konzept durch das Begleitpersonal) geben. Das heutige Fahrplanangebot als durchgehender Stundentakt bleibt vorerst bestehen. Die Fahrgäste aus Lünen und Selm erhalten somit endlich den erwarteten Qualitätssprung im Bahnverkehr.

Sauerland-Netz

Das Sauerland-Netz ist das Kerndieselnetz im Raum Ruhr-Lippe mit 4 Linien:

RB 52 "Volmetal-Bahn" Dortmund - Hagen - Lüdenscheid
RB 53 "Ardey-Bahn" Dortmund - Schwerte - Iserlohn
RB 53 "Hönnetal-Bahn" Unna - Menden und Fröndenberg - Neuenrade
RE 57 "Dortmund-Sauerland-Express" Dortmund - Bestwig - Winterberg

mit einem Gesamtleistungsvolumen von 2.903.586 Zugkm, das für 12 Jahre bis zum Jahr 2016 mit einem Auftragsvolumen von ca. 228 Mio. EUR vergeben wurde. Die Regionalbahn Westfalen GmbH (RBW) der DB AG konnte sich hier gegenüber 4 Mitbewerbern durchsetzen. Die Dormund-Märkische Eisenbahn GmbH (DME), heutiger Betreiber der RB 52, war im Rahmen des mehrstufigen Verfahrens im Sommer dieses Jahres aus dem Vergabeverfahren aus Kostengründen aus beiden Verfahren ausgeschieden. Im Rahmen eines Preis- und Qualitätswettbewerbs wurden neben den finanziellen Rahmenbedingungen auch insbesondere die Qualität hinsichtlich der Bedienungskonzeption, der Fahrzeugausstattung, weitere verbindliche Zusagen der Bieter zur Qualitätsverbesserung, der Personaleinsatz und das Marketingkonzept bewertet.

Die RBW wird 21 neue Dieseltriebwagen der Baureihe VT 648 Coradia-Lint mit ca. 130 Sitzplätzen von der Fa. Alstom in Salzgitter anbieten. Das Fahrzeug wird mit hohem Komfort für die Fahrgäste (Videoüberwachung, Sitzflächen und Ablagemöglichkeiten in Fernverkehrsqualität, Audiosysteme an allen Sitzen und Zeitungsservice) ausgestattet werden. Im Angebotspreis ebenfalls enthalten ist für die RE 57 "Dortmund-Sauerland-Express" ein Catering-Konzept in den Hauptverkehrszeiten und an Wochenenden, das auf der Oberen Ruhrtalbahn erstmalig einen neuen Service ermöglicht.

Der ZRL zieht eine positive Bilanz aus beiden Wettbewerbsverfahren, da insbesondere neue Qualitäten für den Betrieb und für den Fahrgastservice in den Nebenbahnennetzen erreicht werden konnten. Deshalb wird es auch weitere Ausschreibungsverfahren im Raum Ruhr-Lippe geben, um den schon bestehenden Fahrgastzuspruch noch zu erweitern.

Vor der endgültigen Zuschlagserteilung an die "Gewinner" ist jedoch noch eine zweiwöchige Frist abzuwarten, in der allen im Verfahren unterlegenen Bietern die Möglichkeit eingeräumt wird, durch einen Nachprüfungsantrag bei der Vergabekammer die Rechtmäßigkeit der Vergabeentscheidung überprüfen zu lassen.

Ansprechpartner:
Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe (ZRL)
Uli Beele
Tel.: 02303 2 53 16-12
Fax: 02303 2 53 16-99
Email: info@zrl.de
URL: www.zrl.de
19. März 2002 Die Innovative Verkehrssysteme Darmstadt e.V. meldet:

Nulltarif im ÖPNV in Darmstadt?
IVDA ermittelt hohen Nutzen

Der Verein für Innovative Verkehrssysteme Darmstadt e.V. (IVDA) hat zum ersten mal die Wirkungen eines Nulltarifs der öffentlichen Verkehrsmittel, also die kostenlose Benutzung von Bussen und Bahnen, für eine Deutsche Großstadt ermitteln lassen. Die überraschenden Ergebnisse wurden am heutigen Dienstag zusammen mit der Vorstellung eines umfangreichen Konzeptes für Darmstadt sowie einer Kosten-Nutzen-Analyse veröffentlicht:

So errechnete Michael Kalbow von der Universität zu Köln, der die vom IVDA initiierte Diplomarbeit „Wirkungsanalyse des Nulltarif im ÖPNV am Beispiel der Stadt Darmstadt“ geschrieben hat, für eine Nulltarifseinführung auf dem Darmstädter Stadtgebiet einen positiven Kosten-Nutzen-Faktor. Dabei wurde für das Best-Case Szenario mit einem Fahrgastzuwachs im ÖPNV von 30% ein Kosten-Nutzen-Wert von 1,71 bzw. für den Worst-Case bei Fahrgastzuwächsen von nur 10% immer noch ein deutliches Plus des Nutzen bei 1,48 ermittelt. Diese Werte besagen, dass der gesamtwirtschaftliche Nutzen einer Nulltarifseinführung immerhin um das 1,71 bzw. das 1,48 fache höher läge als die Kosten.

Mit der Vorstellung dieser erfreulichen Ergebnisse erreichte ein als Jugendgruppe 1999 gestartetes Projekt seinen vorläufigen Höhepunkt. Ausschlaggebend für die zunächst selbsttätig angestellten Nachforschungen über den Nulltarif im ÖPNV war die Stadt Hasselt in Belgien, die im Sommer 1997 den Nulltarif zeitgleich mit einer Neuordnung und Ausweitung des Busnetzes eingeführt hatte. Die intensive Auseinandersetzung mit der Materie der zu diesem Zeitpunkt 15 bis 17 Jährigen führte im Jahr 2000 erstmals zu einer Kontaktaufnahme mit der Universität Köln und dem Lehrstuhl von Herrn Prof. Dr. Baum, mit der Bitte um fachliche Unterstützung. Hieraus resultierte die Zusammenarbeit mit Herrn Kalbow im Rahmen einer Diplomarbeit. Um die laufenden Bemühungen weiter voranzubringen, wurde am 13.02.2001 der Verein für Innovative Verkehrssysteme Darmstadt e.V. (IVDA) gegründet, der sich seitdem zu einer festen Größe in Darmstadt entwickelt hat.

Die nun vorliegende Diplomarbeit untersucht die Einführung eines Nulltarif im ÖPNV mit den bereits beschriebenen Folgen. „Auch wenn das positive Ergebnis zweifelsohne für sich steht, so muss es dennoch ein wenig relativiert werden“ sagt Felix Weidner, 1. Vorsitzender des IVDA und Koordinator des Nulltarifprojekts. „Ein Modell kann immer nur ein Abbild der Wirklichkeit sein – sie jedoch nie genau beschreiben. Wir werten die Ergebnisse als wichtige Tendenz, aber es wäre falsch mehr daraus abzuleiten.“ So betrachtet die Untersuchung unter anderem nur, wie sich die Bürger der Stadt Darmstadt zu dem Nulltarif verhalten. Wie die Bürger der Umlandgemeinden oder Besucher reagieren ist unklar. Daher wird sich die nun folgende Lobbyarbeit von Seiten des IVDA nicht auf die Stadt Darmstadt beschränken sondern besonders das Umland aber auch das Land Hessen mit einbeziehen. Ziel dabei ist es, einen Modellversuch in Darmstadt unter Einbeziehung des Landkreis Darmstadt Dieburg zu erwirken.

Bereits seit einiger Zeit ist der IVDA um einen neues Forschungsvorhaben bemüht. Weidner dazu: “Auch wenn ein Nutzen da ist, so müssen doch die nicht unerheblichen Einnahmeausfälle der Verkehrs­betriebe übernommen werden. Wir sind daher in Vorbereitung auf eine mit hoher Wahrscheinlichkeit folgende Diskussion um einen umlagefinanzierten ÖPNV dabei, dieses Thema fachlich näher zu beleuchten.“ Dazu soll eine Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Verkehrsrecht von Herrn Prof. Dr. K. Otte ähnlich der Diplomarbeit mit Michael Kalbow initiiert werden. Erste Gespräche wurden bereits geführt und derzeit wird in Mannheim die Umsetzbarkeit geprüft. „Ich bin zuversichtlich, dass es zu einer Zusammenarbeit kommt,“ so Weidner. „Bis es soweit ist werden wir aber alle verfügbaren Kräfte auf die Publikation und die Durchsetzung des Nulltarif konzentrieren.“ Umfangreiche Informationen sind unter www.nulltarif.info verfügbar. So auch die komplette Diplomarbeit zum Downloaden.
31. Januar 2002 Die Rhenus Keolis GmbH & Co. KG meldet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Zusammenhang mit polizeilichen Maßnahmen aufgrund von Demonstrationen in Bielefeld kommt es am Samstag, 02.02.2002 zu Verkehrseinschränkungen auf der RB 73 Bielefeld - Lemgo. Bitte beachten Sie dazu die Fahrplanangaben auf unserer Homepage.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Rhenus Keolis

Rhenus Keolis GmbH & Co. KG
Weißliliengasse 10
55116 Mainz
eMail: info@rhenus-keolis.de
URL: www.rhenus-keolis.de
URL: www.eurobahn.de
URL: www.freiberger-eisenbahn.de
31. Januar 2002 Die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) meldet:

Am 29.01.2002 kam es zu einer ersten Kooperation zwischen der Bonner RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH und der Bad Honnefer NetLog Netzwerk-Logistik GmbH im Raum Regensburg. Die von NetLog angemietete Ellok 127001 der Siemens Dispolok GmbH zog einen aus 14 Wagen bestehenden Güterzug von Regensburg Ost nach Eggmühl. Dort wurde der Zug an die RSE übergeben, die die Nebenbahn Eggmühl - Langquaid betreibt. In den nächsten Tagen werden in Eggmühl und Langquaid ca. 1.000 Tonnen Getreide verladen. Nach Beendigung der Verladeaktion, bei der die RSE-eigene Rangierlok MV 9 zum Einsatz kommt, läuft der Ganzzug nach Italien. Er wird in Regensburg Ost an die DB Cargo AG übergeben.

RSE-Geschäftsführer Rainer Bohnet: "Auf diese Weise wecken wir das Güterverkehrspotenzial entlang der Nebenbahn Eggmühl - Langquaid. Dieses Projekt der erfolgreichen Reaktivierung einer Eisenbahnstrecke ist in Bayern bisher ohne Beispiel."

RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH
Siebengebirgsstr. 152, D-53229 Bonn
Tel.: 0228 / 430521, Fax: 0228 / 432413
www.rhein-sieg-eisenbahn.de
19. Januar 2002 Die S-Bahn Berlin GmbH meldet:

Nächtliche Fahrscheinkontrolle
überraschte Schwarzfahrer

Für 246 Fahrgäste im durchgehenden Nachtverkehr der S-Bahn Berlin GmbH endete die Fahrt in der Nacht von Freitag zu Samstag mit einer teuren Überraschung. Das Verkehrsunternehmen hatte im Rahmen einer Schwerpunktkontrolle in der Zeit von 20 Uhr bis 4 Uhr früh zwischen Lehrter Stadtbahnhof und Alexanderplatz 5138 Fahrgäste nach ihrem Fahrschein gefragt. Neben zahlreichen bekannten Ausreden bekamen die 12 Kontrolleure, die vom Sicherheitsdienst der S-Bahn und dem Bundesgrenzschutz unterstützt wurden, zu hören, dass mit Kontrollen in der Nacht einfach nicht gerechnet wurde.

"Wir haben das Fahrtenangebot in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht und die Fahrgastzahlen um knapp 10% steigern können", erklärt Dr. Wilfried Kramer, Fachbereichsleiter Marketing der S-Bahn Berlin GmbH. "Es ist schlichtweg unsozial, wenn ein Teil der Nutzer meint, für diese Serviceleistung im Freizeitverkehr nichts bezahlen zu müssen. Unsere ehrlichen Fahrgäste begrüßen daher die Kontrollen."

Derzeit fahren die rot-gelben Züge in Wochenendnächten im Berliner Stadtgebiet durchgehend alle 30 Minuten. Auf Außenstrecken wird mindestens ein 60-Minutentakt angeboten.

Die Schwerpunkt-Fahrscheinkontrollen werden in den nächsten Wochen kontinuierlich weiter geführt. Wer erwischt wird, zahlt 30 Euro (entspricht 58,67 DM). Als preiswerte Alternative empfiehlt die S-Bahn Berlin GmbH die Freizeitkarte zum monatlichen Preis von 23 Euro (entspricht 44,98 DM). Diese gilt samstags, sonntags und an gesetzlichen Feiertagen ganztägig sowie montags bis freitags von 18.30 Uhr bis 3.00 Uhr des nächsten Tages zur Fahrt im gesamten Tarifbereich Berlin ABC. In der übrigen Zeit können Fahrausweise zum Ermäßigungstarif erworben werden.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher
11. Januar 2002 Die S-Bahn Berlin GmbH meldet:

Erneut Fahrgastzuwächse bei der S-Bahn Berlin GmbH

Neues Jahr bringt Inbetriebnahme des Vollrings

Die seit 1995 am Markt agierende S-Bahn Berlin GmbH ist weiter auf Erfolgskurs. "Die Inbetriebnahme neuer Strecken, die Grunderneuerung des Bestandsnetzes und die Moderni-sierung von Infrastruktur und Fahrzeugpark bescherten uns im vergangenen Jahr zusätzliche 5 Millionen Fahrgäste", bilan-ziert S-Bahn-Geschäftsführer Günter Ruppert. "Dies ist eine Steigerung von 291 Mio. auf 296 Mio." Auf einem Strecken-netz von 325 Kilometern sind derzeit 15 Linien mit werktäglich 2617 Zugfahrten unterwegs. Die durchschnittliche Pünktlich-keit bewegte sich trotz des umfangreichen Baugeschehens mit 97,4 % auf weiterhin hohem Niveau.

Neben der Schließung der letzten Ost-West-Lücke zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen und der Umsetzung eines kundennahen Bahnhofsmanagements zur Erhöhung von Sicherheit, Sauberkeit und Service konnte im Jahr 2001 die umfangreiche Erneuerung des Fahrzeugparks fortgesetzt werden. Mit Investitionen von rund 150 Mio. € wurden u. a. weitere 60 Viertelzüge der modernen Baureihe 481 beschafft, die seit diesem Jahr auch im Nordosten der Stadt für höheren Fahrkomfort sorgen.

Mit der Eröffnung neuer Fahrkartenausgaben wurde das Be-ratungsangebot weiter erhöht. An 163 S-Bahnhöfen stehen nunmehr 10 Kundenzentren und 75 Fahrkartenschalter zur Verfügung. Im Zusammenhang mit der Währungsumstellung hat die S-Bahn Berlin GmbH 450 leicht zu bedienende Touch-Screen-Ticketautomaten beschafft, deren Aufstellung bis Ende Februar 2002 abgeschlossen wird. Die Euro-Einführung verlief problemlos.

Ausblick auf das Jahr 2002

Höhepunkt für die S-Bahn Berlin GmbH ist im Juni diesen Jahres die Komplettierung des S-Bahn-Rings, wodurch sich Fahrzeiten zum Teil erheblich verkürzen. Gleichzeitig ist die Fertigstellung der "Strecke ohne Ende" Voraussetzung für die weitere Umsetzung des Grunderneuerungsprogramms "Hauptstadtbahn 2006". Für 2002 enthält das Programm u. a. den Umbau des unterirdischen Bahnhofes Friedrichstraße und die Erneuerung der Wannseebahn zwischen Zehlendorf und Wannsee. Die Sanierung der teilweise denkmalgeschützten S-Bahnhöfe und der Bau von modernen Fahrradabstellanla-gen wird fortgesetzt.

Für das neue Jahr hat sich die S-Bahn Berlin GmbH eine weitere Steigerung der Fahrgastzahl vorgenommen: "Dieses ehrgeizige Ziel werden wir bei konsequenter Konzentration auf die Wünsche unserer Kunden auch erreichen", zeigt sich Geschäftsführer Ruppert überzeugt. Außerdem wolle sich das Unternehmen weiter für stabile Fahrpreise und den Verzicht auf Tariferhöhungen einsetzen.

Ingo Priegnitz
Pressesprecher
11. November 2001 Die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) meldet:

"Drachenland-Express" war auch 2001 erfolgreich
Touristisches Juwel fand sehr positive Resonanz

Auch in seiner dritten Saison fuhr der "Drachenland-Express" der RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH sehr erfolgreich. "In der Zeit von Anfang April bis Ende Oktober konnten wir rund 12.000 Fahrgäste an Bord des historischen Schienenbusses begrüßen," berichtet RSE-Pressesprecher Rainer Bohnet.

Der "Drachenland-Express" ist ein Gemeinschaftsprodukt der RSE GmbH aus Bonn und der Eifelbahn GmbH aus Kasbach. Während die RSE den Zugbetrieb abwickelt, den Lokführer und die Schaffner stellt, ist die Eifelbahn für die Strecke zuständig.

Zum ersten Mal führte die RSE eine Fahrgastbefragung durch. Die Auswertung ergab, dass die Fahrgäste uneingeschränkt begeistert waren. Teilweise wünschten sie sich sogar mehr Verkehrstage. Bohnet: "Auffallend war die Tatsache, dass viele Menschen aus Köln, Bonn, Düsseldorf, dem Ruhrgebiet, Neuwied und Koblenz speziell zum "Drachenland-Express" angereist sind, was die touristische Bedeutung dieses Zuges für Linz und Umgebung eindrucksvoll dokumentiert."

Da die Zugleistungen des "Drachenland-Express" seit 2001 durch den zuständigen Aufgabenträger im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Taktes als Schienenpersonennahverkehr (SPNV) bestellt worden waren, konnte das Unternehmen auch auf eine solide finanzielle Basis gestellt werden. Darüber hinaus wurde der Zug landesweit vermarktet.

Noch bis Ende Dezember kann der "Drachenland-Express" jederzeit für Sonderfahrten angemietet werden. "Gerade im Herbst und in der Vorweihnachtszeit bietet das Kasbachtal eine herrliche Kulisse, die nur vom Zug aus genossen werden kann." Reservierungen nimmt die RSE unter Tel.: 0228 / 43 05 21, Fax: 0228 / 43 24 13, e-Mail: rhein-sieg-eisenbahn@t-online.de entgegen.
22. Oktober 2001 Die SWITCH Transit Consult GmbH meldet:

1. ÖPNV Sicherheitstage in Stuttgart

Zwei Tage diskutierten Experten aus dem In- und Ausland in Stuttgart Sicherheitsfragen rund um den öffentlichen Personennahverkehr. Die 1. ÖPNV-Sicherheitstage in Stuttgart, veranstaltet auf Initiative der Firmen breidenbach und frost sowie der SSB-Tochter SWITCH Transit Consult stießen dabei auf eine durchweg positive Resonanz. Vertreter von Aufgabenträgern, Betreibern, Industrie, Feuerwehr, Polizei und privaten Sicherheitsdiensten brachten zum Ausdruck, dass dieser Frage eine hohe Bedeutung beigemessen wird.

Vorgestellt wurden Strategien und Maßnahmen, die geeignet sind, das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste nachhaltig zu steigern. Dass dabei oft eine Lücke klafft zwischen Wahrnehmung und Realität machte der Stuttgarter Polizeipräsident Dr. Martin Schairer deutlich. "Einzelne Vorfälle führen oft zu einer Verzerrung der Wirklichkeit. Busse und Bahnen sind sicher, auch wenn dies manchmal anders wahrgenommen wird." Dr. Bernd Steinacher, als Verbandsdirektor verantwortlich für das Stuttgarter S-Bahn-System, hob die Bedeutung einer intensiven Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten hervor. "Es geht nicht darum, dass wir unerfüllbare Forderungen stellen, was wir brauchen ist eine Sicherheitspartnerschaft."

Christian Huber bei den Münchner Verkehrsbetrieben verantwortlich für Sicherheit, Service und die U-Bahn-Bewachungsgesellschaft zeigte sich überrascht, dass den Münchnern immer noch das negative Etikett der schwarzen Sheriffs anhaftet. "Das trifft nicht mehr die Realität." Die Sicherheitslage in München schätzt er als insgesamt erfreulich ein. Für die Zukunft sieht er vermehrt Aufgaben für das Sicherheitspersonal im Bereich Kundenservice und als Reservefahrer. "Das stärkt unsere Wirtschaftlichkeit".

Freilich, die durchweg erfreulichen Verhältnisse in Stuttgart und München finden sich nicht überall. In Hamburg oder Berlin, das machten Teilnehmer deutlich, sieht die Welt schon anders aus. "Wir haben es in Berlin mit einer besonders aggressiven Sprayerszene zu tun, die auch vor dem Einsatz von Schusswaffen gegen unsere Leute nicht zurückschreckt", führte Ellen Karau, Sicherheitsbeauftragte bei den Berliner Verkehrsbetrieben aus.

Auch technische Neuerungen wurden auf ihre Bedeutung für die Fahrgastsicherheit hinterfragt, angefangen bei dem für die Nürnberger U-Bahn geplanten automatischen Fahren bis hin zu einer intensiveren Nutzung der Videoüberwachung an den Haltestellen und in Fahrzeugen. Die Verfolgung von Straftätern mit Hilfe von Videoaufnahmen gestaltet sich jedoch häufig als sehr schwierig. "Leider lassen uns Staatsanwaltschaft und Gerichte hier noch viel zu oft im Stich", war die allgemein bestätigte Aussage eines Seminarteilnehmers.

Nach Abschluss der zweitägigen Tagung zogen die Veranstalter eine positive Bilanz und mittlerweile steht der Termin für die 2. ÖPNV-Sicherheitstage schon fest. Am 16. und 17. Oktober 2002 will man sich in Berlin treffen und das Thema Sicherheit vor dem Hintergrund der Berliner Situation erneut aufgreifen.

V.i.S.d.P.
Uwe Grote
SWITCH Transit Consult GmbH
Schockenriedstraße 48
70565 Stuttgart
Tel.: 0711/7885-200
16. August 2001 Die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) meldet:

Die Bonner RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH begrüßt die Entscheidung des Bundeskabinetts zur Einführung einer Schwerverkehrsabgabe. "Auch wenn dieser erste Schritt zur Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen sicher nicht zu einem spürbaren Umstieg auf die Schiene führen wird, ist dies doch ein deutliches Signal an Spediteure und Verlader, dass der umweltschädliche Lkw-Verkehr nicht zum Null-Tarif zu haben ist," so RSE-Geschäftsführer Rainer Bohnet.

Bohnet weist darauf hin, dass die RSE - wie auch alle anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen - nach wie vor doppelt belastet wird. Für ihre Diesellokomotiven müssen die Bahnen den vollen Mineralölsteuersatz zahlen. Noch schwerer wiegen die Trassenpreise für die Benutzung des bundeseigenen Schienennetzes. Bohnet: "Trotz Verbesserungen durch das neue Trassenpreissystem der DB Netz AG zahlen wir im Schnitt immer noch 4 DM pro gefahrenem Kilometer. Dagegen sind die anvisierten 27 bis 37 Pfennig Schwerverkehrsabgabe kaum der Rede wert." Deshalb hält es die RSE für angebracht, für die Eisenbahnen mit Güterverkehr die Mineralölsteuer abzuschaffen.

Die RSE appelliert an Bundesverkehrsminister Bodewig, das verkehrspolitische Ziel der Schwerverkehrsabgabe noch viel stärker öffentlichkeitswirksam herauszustellen. "Es geht schließlich in erster Linie darum, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern. Und um dieses Ziel zu erreichen, sind mittelfristig mindestens 70 bis 80 Pfennig pro Kilometer notwendig," fordert Bohnet.

Wenn den Bahnen durch die Politik endlich gerechte Wettbewerbsbedingungen geboten werden, werden sie ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen können. Dies ist auch eine Chance für innovative Spediteure, da diese eigentlich verkehrsträgerübergreifend agieren sollten, so die RSE.
14. August 2001 Die SWITCH Transit Consult GmbH meldet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die SWITCH Transit Consult GmbH ist ein 100 %ige Tochtergesellschaft der Stuttgarter Straßenbahnen AG. Seit April 1999 ist sie in Stuttgart ansässig und vermarktet das Know-How der SSB.

Im Bereich Training veranstalten wir in diesem Jahr noch zwei Tagungen und ein Werkstattgespräch zu den Themen Sicherheit im ÖPNV, Ergebnisorientierte Fahrausweisprüfung und Psychische Unfallfolgen.

1. ÖPNV-Sicherheitstage in Stuttgart

Der Öffentliche Personennahverkehr gilt gemeinhin als sehr sicher. Dennoch wird dieses Bild immer wieder durch spektakuläre Unfälle erschüttert.

Immer wieder stellen sich uns Fragen die lauten: Wie sicher sind öffentliche Verkehrsmittel wirklich? Welche Möglichkeiten zur Steigerung der Sicherheit bieten sich? Was können Sie tun, um das subjektive Sicherheitsgefühl des Fahrgastes zu verbessern? Welche Anforderungen stellen Aufgabenträger und Fahrgäste? Und - falls doch etwas schiefgeht - wie sieht ein erfolgreiches Krisenmanagement aus?

Mit Themen wie "Sicherheit im ÖPNV als Teil eines Gesamtkonzeptes", "Sicherheit - eine psychologische Dimension", "Möglichkeiten und Grenzen der Videoüberwachung", "Sicherheitsstrategien", "Sicherheit bei Bus & Schienenfahrzeugen", "Sicherheit im Tunnel", "Zusammenarbeit mit Behörden & Organisationen" und"Krisenmanagement bei Presse und Öffentlichkeitsarbeit" beleuchten wir die vielfältigen Aspekte der Sicherheit im ÖPNV.

Die Tagung findet am 10./11. Oktober im Holiday Inn in Stuttgart-Weilimdorf statt. Die Seminarkosten betrag 995,- EURO + MwSt..

Ergebnisorientierte Fahrausweisprüfung - Technik und Strategie im Wandel - Fortschritte in der Praxis und Visionen

Jahrzehntelang hat sich die Fahrausweisprüfung in den Verkehrsunternehmen kaum verändert. In dem Bewusstsein, es handle sich um eine defizitäre Pflichtaufgabe, die kaum Nutzen bringt, wurde geflissentlich übersehen, dass durch Schwarzfahren jährlich Einnahmeverluste in mehrstelliger Millionenhöhe entstehen.

Das zweitägige Werkstattgespräch ‚Ergebnisorientierte Fahrausweisprüfung - Technik und Strategie im Wandel' baut auf den Erkenntnissen der Vorjahresveranstaltung auf, vertieft die Methoden zur Erhöhung der Effizienz in der Fahrausweisprüfung und befasst sich zudem mit den Anforderungen, die aus dem technischen Wandel in der Fahrgelderhebung (E-Ticketing) resultieren.

Verantwortlichen und Praktikern aus den Verkehrsunternehmen bieten wir in Leipzig die Möglichkeit, sich zu Themen wie multifunktionaler Prüfereinsatz, Personalentwicklung in der Fahrausweisprüfung, Kooperation mit der Polizei, E-Ticketing und Datenverarbeitung in der Fahrausweisprüfung zu informieren und mit den anwesenden Referenten und Kollegen zu diskutieren.

Das Seminar findet am 24./25. Oktober im Mariott Hotel in Leipzig statt. Die Seminarkosten betragen 995,- EURO + MwSt..

Psychische Unfallfolgen - Vorbeugung und Bewältigung
- Das Stuttgarter Modell -

Fahrerinnen und Fahrer in Verkehrsunternehmen sind täglich bemüht, Unfälle zu vermeiden. Dennoch ist die Gefahr in schwere Verkehrsunfälle verwickelt zu werden allgegenwärtig. Die Unfallfolgen für die Fahrerinnen und Fahrer sind oft gravierend: Selbstzweifel, Schuldgefühle, Angst und Wut stellen sich oft kurz nach dem Unfall ein und münden in Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträumen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Depressionen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit.

Im Rahmen der Veranstaltung wir die Entwicklung und der Inhalt des in Stuttgart entwickelten Seminarprogramms zur Bekämpfung von psychischen Unfallfolgen vorgestellt und die Hintergründe, die zur Entwicklung des Seminars geführt haben sowie der Einsatz in den Verkehrsunternehmen eingehend diskutiert.

Verantwortlichen und Multiplikatoren, die mit der Betreuung von Fahrerinnen und Fahrern betraut sind, bieten wir in Stuttgart die Möglichkeit sich zu Themen wie: Unfälle in ÖPNV-Unternehmen - Was sagt die Statistik? , Die Unfallsituation - Was geht im Fahrer vor ?, Welche psychologischen Unfallfolgen können auftreten?, Bewältigung von psychischen Unfallfolgen und vorbeugende Maßnahmen, zu informieren. Als Highlight bieten wir ein Antistresstraining im Fahrsimulator!

Das Seminar findet am 6./7. November in Stuttgart statt. Die Seminarkosten betragen 770,- EURO + MwSt..

Ansprechpartnerin bei der SWITCH Transit Consult ist Ilona Eckert. Sie ist unter der Rufnummer 07 11 / 78 85 - 200 zu erreichen. Weitere Hinweise auf die Veranstaltung sind im Internet unter www.switch.de zu finden.
18. Juli 2001 Die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) meldet:

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachfolgend möchten wir Sie auf unsere Ausflugsfahrten aufmerksam machen. Alle Fahrten beginnen im Bahnhof Bonn-Beuel. Bei entsprechenden Anmeldungen können die Fahrten auch in St. Augustin-Hangelar und/oder Bonn-Pützchen starten.

Für alle Fahrten gilt eine Mindestteilnehmerzahl von 60 Personen. An den Zielorten erwarten Sie interessante Besichtigungen und Führungen. Im Preis der Fahrt nach Bottrop ist ein stark ermäßigter Eintritt in den Freizeitpark Warner Bros. Movie World enthalten.

Samstag, 04.08.2001
Sonderzug von Bonn-Beuel in die Römerstadt Xanten
Abfahrt: 9.30 Uhr
Rückkehr: 19.00 Uhr

Samstag, 11.08.2001
Sonderzug zum Freizeitpark Warner Bros. Movie World nach Bottrop
Abfahrt: 7.30 Uhr
Rückkehr: 18.45 Uhr

Freitag, 07. bis Dienstag, 11.09.2001
Pendelfahrten zwischen Beuel und Hangelar zu "Pützchens Markt"
Den Fahrplan finden Sie im Internet oder im DB-Kursbuch unter der Streckennummer 12425.

Samstag, 15.09.2001
Sonderzug von Bonn-Beuel nach St. Goar zu "Rhein in Flammen" am Mittelrhein
Abfahrt: 15.00 Uhr
Rückkehr: 23.30 Uhr

Mittwoch, 19. bis Sonntag, 23.09.2001
Sonderzug zum Deutschen Nahverkehrstag in Neustadt (Weinstraße)
Abfahrt am 19.09.01 um ca. 16.00 Uhr

Freitag, 12.10.2001
Besuch des Halloween-Festes im Freizeitpark Warner Bros. Movie World in Bottrop
Abfahrt: 15.30 Uhr
Rückkehr: 0.45 Uhr

Infos, Reservierungen und Fahrkarten gibt es ab sofort beim RSE-Sonderfahrtenbüro, das Sie folgt erreichen können:
Tel.: 0178 / 87 01 229
Fax: 069 / 1330 3334 453
e-Mail: sonderfahrten@rhein-sieg-eisenbahn.de
URL: www.rhein-sieg-eisenbahn.de

Freundliche Grüße
RSE GmbH
19. Juni 2001 Die Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) meldet:
Präsentationsfahrt "Drachenland-Express" mit geladenen Gästen und "rollendem" Pressegespräch

An allen Sonn- und Feiertagen vom 01.04. bis 28.10.01 im Stundentakt zwischen Linz (Rhein) und Kalenborn

Unterstützung des Angebots durch den Zweckverband

An allen Sonn- und Feiertagen vom 01.04. bis 28.10.01 wird die Möglichkeit geboten, mit dem "Drachenland-Express" der RSE Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH auf der Steilstrecke Linz (Rhein) - Kalenborn im Stundentakt zwischen 10.00 und 17.00 Uhr ab Linz zu fahren.

Aus Anlass der Unterstützung des Angebots durch den Zweck-verband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) fand heute gemeinsam mit der RSE eine Präsentationsfahrt im "Drachenland-Express" mit geladenen Gästen und "rollendem" Pressegespräch statt.

In der Verbandsversammlung am 03.04.01 in Daun hat der Zweckverband SPNV-Nord einen Beschluss zur Unterstützung von Eisenbahnsonderverkehren gefaßt, die vom Angebot mit dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV) vergleichbar und in die Qualitätsoffensive Rheinland-Pfalz-Takt eingebunden sind. Vor diesem Hintergrund hat der Zweckverband SPNV-Nord zwischenzeitlich als Reaktion auf einen Antrag der RSE hinsichtlich einer Förderung des "Drachenland-Expresses" auf der Steilstrecke Linz - Kalenborn einen Kooperationsvertrag mit dem Eisenbahnverkehrsunternehmen abgeschlossen.

Aus diesem Anlass wurde heute gemeinsam mit der RSE eine Präsentationsfahrt "Drachenland-Express" mit geladenen Gästen und "rollendem" Pressegespräch veranstaltet. Nach einer Begrüßung der Gäste am Bahnhof Linz konnten die Teilnehmer der Veranstaltung die Vorteile des Angebots während der Sonderfahrt nach Kalenborn hautnah miterleben. Dabei bestand im Rahmen des "rollenden" Pressegesprächs und des anschließenden Imbisses in einem Restaurant am Bahnhof in Kalenborn die Gelegenheit zur Diskussion über die Hintergründe des Vorhabens. Den Abschluß der Veranstaltung bildete die Rückfahrt nach Linz.

Was bedeutet der "Drachenland-Express" der RSE nun konkret im Hinblick auf das Angebot für die Kunden? An allen Sonn- und Feiertagen vom 01.04. bis 28.10.01 wird die Möglichkeit geboten, mit einem historischen Schienenbus auf der land-schaftlich reizvollen Steilstrecke Linz - Kalenborn im Stunden-takt zwischen 10.00 und 17.00 Uhr ab Linz zu fahren.

Den Schienenbus hat die RSE bei der Eifelbahn Verkehrs-gesellschaft mbH (EVG) gemietet. Die ca. 9 km lange Eisen-bahnstrecke führt vom Rheintal zur Linzer Höhe hinauf. Unterwegs macht der "Drachenland-Express" in Kasbach und an der Steffens-Brauerei, der einzigen Brauerei im Rheinland mit direktem Bahnanschluss, Station. In Kalenborn bzw. Kretzhaus laden "Nattermanns Bauernschänke" und das "Landhaus Kagel" zum Verweilen ein. Zudem gibt es Wander-wege, die ins Rheintal hinab führen. Rückfahrmöglichkeiten werden im Stundentakt zwischen 10.25 und 17.25 Uhr ab Kalenborn geboten. Außerdem bestehen für eine An- und Abreise mit dem Schienenverkehr gute Anschlüsse am Bahnhof Linz an die Regional-Express (RE)-Züge in/aus Richtung Koblenz und Köln/Bonn-Beuel auf der rechten Rheinstrecke. Darüber hinaus sind die Anlegestellen der Schifffahrts-gesellschaften auf dem Rhein nur wenige Schritte vom Bahnhof Linz entfernt.

Im folgenden sollen noch die Hintergründe der Schaffung des "Drachenland-Expresses" skizziert werden:

Seit der Einleitung des Stillegungsverfahrens für die Steilstrecke zwischen Linz und Kalenborn durch die Deutsche Bahn AG (DB) in der zweiten Hälfte der 90er Jahre hatten sich die RSE und die EVG um eine Übernahme der Strecke und eine Reaktivierung im Schienenverkehr bemüht. Im Rahmen dieser Aktivitäten wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, an deren Finanzierung sich auch das Land Rheinland-Pfalz, der Landkreis Neuwied, die Tourismus Siebengebirge Königs-winter/Bad Honnef GmbH und die Privatbrauerei Steffens KG beteiligten. Ergebnis dieser Studie war die Empfehlung, einen Touristikverkehr unter Einbeziehung der verschiedenen Akteure aufzunehmen. Einem entsprechenden Angebots-konzept bescheinigte der Gutachter eine realistische Erfolgs-chance. Für die Wiederaufnahme des Güterverkehrs schlug der Gutachter eine Option vor, die diesen unter günstigeren verkehrspolitischen Rahmenbedingungen ebenfalls als nicht chancenlos bewertet.

Als Ergebnis dieser Bemühungen wurde die Strecke Linz - Kalenborn 1998 dann wiedereröffnet und zum 01.05.1999 der "Drachenland-Express" als saisoniertes Angebot an Sonn- und Feiertagen eingeführt. Dabei fungiert die RSE als Eisenbahn-verkehrsunternehmen. Die Eigentümerin der Bahnstrecke, die EVG, ist für die Gleise, Bahnhöfe und sonstigen stationären Anlagen der Strecke als Eisenbahninfrastrukturunternehmen zuständig. Das besondere an dieser Kooperation zwischen der EVG und der RSE ist die Zusammenarbeit von zwei Privatbahnen.
8. Juni 2001 Die Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH meldet:
Die Eisenbahngesellschaft Ostfriesland-Oldenburg mbH (e.g.o.o.) sucht Geschäfts-Beteiligungen u.a. in Form von "Stillen Gesellschaften", zum Ankauf einer 13 km langen, stillgelegten Bahnstrecke nach Aurich (Stw.:Aurich-Abelitz). Wenn Sie Interesse haben, dann informieren Sie sich über unsere InterNet-Seite (www.egoo.de, klicken Sie danach auf den Button "Stille Gesellschaft").